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mixed Stitch-along

"Bilder-Buch"
- August -

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Für meine August-Seite hatte ich einen konkreten, einfachen Plan, den ich tatsächlich zügig umgesetzt habe. Nach der hoch-kreativen rosa Juli-Wolke sollte es unbedingt wieder Kreuzstich sein, zum Entspannen sozusagen. (-;

Aus anderem wichtigen Grund - ich komme darauf noch zu sprechen - sollte es außerdem ein kleines Mustertuch sein, ein sehr klassisches Stickmotiv für den Kreuzstich.

​

Et voilà!
Mein kleines rosa Kreuzstich-Mustertuch als kleine Stil-Übung!
(-:

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Gestickt habe ich das Mustertuch mit rosa Seidengarn, Farbton "Peony" von Painters Threads. Das Garn ist ein Neuankömmling in meinem Atelier, mitgebracht aus dem Textilbahnhof in Medebach, den ich am 30. Juli zum World Embroidery Day erstmals besucht hatte. Jetzt war der Moment für einen ersten Versuch mit diesem "anderen" gekommen.

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Tatsächlich hat sich das Seidengarn als "sehr anders" herausgestellt, vierzig Jahre Kreuzstich mit einfädigem Baumwoll-Blumengarn haben meine Art zu sticken geprägt, natürlich. Jetzt hatte ich etwas Feines, Leichtes, "Flüchtiges", zwischen den Fingern, schon für das Einfädeln musste ich mehr Aufmerksamkeit aufbringen. Ach, Stichwort Einfädeln: Ich musste mir auch eine feinere Nadel suchen, meine Standard-Nadel, mit der ich sonst spontan immer gut klarkomme, war hier eindeutig zu grob. Bemerkenswert!

Als ich dann den ersten Stich machen wollte, den Faden von hinten auf die Vorderseite holen, dabei hinten ein Stück Faden ohne Knoten hängenlassen, wie immer eben, ist mir der Faden mehrfach durch das Leinen nach vorne gerutscht, diese Art Garn ist schneller als Baumwollgarn, "irgendwie elegant" fließt es durch das Leinen (etwas Stick-Poesie zwischendurch!), es brauchte also wieder mehr Aufmerksamkeit von mir. Ich erinnere mich gut, wie ich beim ersten Ansatz 5 Anläufe gebraucht habe, ich habe gelächelt und gedacht "Das darf ja wohl nicht wahr sein, das muss doch gehen." Es ging dann auch, das erste Herz oben in der Mitte kam langsam zustande. 'Langsam' ist dabei wirklich nicht übertrieben, ich habe jeden Stich einzeln nach und nach gestickt, nicht zuerst alle Unterstiche und dann alle Deckstiche in einem Arbeitsschritt, wie ich es sonst gerne tue. Ich musste wirklich erst mal testen, wie stramm ich den Faden ziehen konnte/musste, immer wieder hat er sich etwas gelockert und ich habe nachgezogen, was ich vom Baumwollgarn gar nicht kenne.

Und dann war da noch die Erkenntnis, dass Garten-Hände nicht gut zu diesem Garn passen. An rauen Stellen ist das Garn hängengeblieben und wollte dann aufmerksam wieder "zurückgeformt" werden, so praktisch-banal, aber für mich eine nachdrückliche Erkenntnis. Ein kürzerer Faden war ein guter erster Beitrag zur Lösung dieses Problems ... (-;

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Das Garn hat mich also gefordert, so leicht nebenbei würde es sich von mir nicht vereinnahmen lassen, es wollte meine Aufmerksamkeit haben, sonst würde es störrisch gegen mich arbeiten. Nix entspannt nebenbei ... wenigstens zu Beginn.

Nach diesen ersten "Stolpersteinen" hat dann Stick-Zeit begonnen, wie ich sie liebe:

Alle Entscheidungen waren getroffen, kein hin und her mehr, einfach jeden Tag etwas Zeit mit meiner Stickerei verbringen und dabei sein, wenn das Motiv nach und nach wächst - und mit jeder Reihe schöner wird! Einfach sticken!

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Zeit für eine spontane Zwischenbilanz zu meinem Bilder-Buch:

Bis heute ist diese "bunte Mischung" aus halbfertigen Bilder-Buch-Seiten bei mir zusammengekommen:

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Es gibt zum Start im April den Hasen Hopp in Kreuzstich, die Mai-Blüte in EPP, das noch nicht gestickte Juni-Blumenkränzchen nach selbst erstelltem Kreuzstich-Muster, die slow-stitching rosa Juli-Wolke

und

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mein rosa Kreuzstich-Mustertuch mit Seidengarn im August!

Wenn ich mir all das ansehe, bin ich doch ganz zufrieden,

bis hierher! (-;

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