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Über mich

Einen Artikel "über mich" zur Veröffentlichung auf meinem Blog zu schreiben, als Erweiterung meiner "Begrüßung", steht schon lange auf meiner Wunschliste.

So leicht wie ich anfangs dachte, ist es mir aber nicht gefallen. Ich habe diese Herausforderung immer weiter vor mir hergeschoben, selbst die abgespeckte Variante, erst einmal wenigstens die Begrüßung zu überarbeiten, wollte lange Zeit nicht gelingen.

Es sollte doch kein Problem sein, einen Artikel zu einem so eindeutigen Thema wie "über mich" zu schreiben, dachte ich, habe aber bei jedem neuen Anlauf gemerkt, dass das Thema in Wirklichkeit gar nicht eindeutig ist.

Was gehört denn in einen Artikel über mich, den ich auf der Kreuzstich-Blogseite von Rosa4052 veröffentliche? Kreuzstich und ich, ganz einfach ... ?

Meine Strategie ist jetzt, Dir zu erzählen, welche Rolle Kreuzstich in meinem Leben spielt. Dabei werden auch andere persönliche Themen auftauchen, weil alles ja immer mit allem zusammenhängt, diese Teile erkennst Du an der kursiven Schrift. Es ist ein zugegeben offenes Konzept mit wahrscheinlich einigen Überraschungen, aber ich lade Dich herzlich ein, mich auch einmal auf diese Art kennenzulernen.


Natascha Schröder Foto Kreuzstich

Passion Kreuzstich


Handstickerei, besonders der Kreuzstich, ist für mich die schönste kreative Ausdrucksform, Sprache folgt ihr direkt nach!


Dieser eine Satz fasst meine kreative Arbeit rundum zusammen - und ich bin stolz auf mich, dass ich ihn inzwischen selbstsicher formulieren kann.



Meine Begeisterung für Kreuzstich begleitet mich seit vielen Jahren. - Das fängt ja schon gut an, was für ein Satz, ich wollte doch nicht ungenau bleiben, wo es genau sein kann! Also noch mal: Meine Begeisterung für Kreuzstich begleitet mich seit vierzig Jahren. Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der die Frauen immer ein Projekt "auf der Nadel" hatten, Stricken, Häkeln, Nähen waren selbstverständlich und alltäglich präsent. Es war alles für mich verfügbar, um auch selbst Handarbeiten zu entdecken, einfach durch Nachmachen. Stricken war meine Wahl - bis zum ersten Kreuzstich-Versuch. Es muss sich etwas genetisch Veranlagtes durchgesetzt haben, denn stickende Frauen gab es in meiner unmittelbaren Umgebung eigentlich nicht. Eine Tante, von der ich es erst viel später erfahren habe, war allerdings auch begeisterte Stickerin gewesen, also lag es wohl doch auch in der Familie.

Anfangs habe ich Mustertücher gestickt, die sich um das klassische Kreuzstich-Thema „Alphabete“ drehten. Nach und nach wurden die Bilder mit jahreszeitlichen Motiven ergänzt, inspiriert durch dänisches Stickdesign waren Pflanzen auch von Anfang an ein oft gesticktes Motiv. In dieser Zeit habe ich nach Vorlagen aus Zeitschriften und Büchern gestickt, die Stickereien wurden in der Regel eingerahmt und als Bilder aufgehängt.


An dieser Stelle habe ich die Formulierung schon ein paarmal hingeschrieben und direkt wieder gelöscht, es gibt aber keine bessere: so plätscherte dieses Hobby vor sich hin, nebenbei passierten Schulabschluss und Studium, dann Eintritt ins Berufsleben und dort eine Karriere, die ich zwar nicht hatte kommen sehen, die ich aber voll ausgekostet habe. Studiert hatte ich Französisch und Geschichte mit dem Abschluss 1. Staatsexamen, Berufsziel war "Lehramt". Statt nach dem Examen in den Schuldienst einzutreten, habe ich einen anderen Weg genommen: "Schule ist doch nix für mich!" Aha, soso ... das hätte ich auch früher wissen können? Habe ich! Ich hatte Französisch als Studienfach gewählt, weil ich diese Sprache schon immer "schön" fand, also aus reiner Neigung. Geschichte kam als zweites Fach dazu, weil es mich interessiert, was war. Meine Leistungskurse fürs Abi waren Französisch und Deutsch, drittes Fach Geschichte. Gut, das vierte Fach musste dann was mit Naturwissenschaften sein, Bio ging so gerade für die mündliche Prüfung. Es hatte sich hier schon eindeutig gezeigt, wo meine Interessen lagen.


Pädagogik war nicht dabei. Für ein Lehramtsstudium wurde sie dann allerdings verpflichtender Bestandteil. Ohne Pädagogik und Didaktik kein Lehramt, verständlich, aber große Liebe war es nicht. Ich wollte eine Sprache studieren, dafür habe ich sogar Latein in Kauf genommen. Dass ich irgendwann dann vor einer Klasse stehen würde, um diese Sprache zu unterrichten, habe ich lange ausgeblendet. Irgendwann war es dann zu spät, den Studiengang noch hin zu einem Magister-Abschluss zu wechseln, also habe ich bis zum Examen weitergemacht. Dass ich kein Referendariat anschließen würde, war mir schon lange klar, für meine Umgebung kam die Information dann doch eher unerwartet ... Ich sehe heute noch die Fragezeichen in manchen Gesichtern: "Was soll aus dem Mädchen denn jetzt werden? Und dafür so lange studiert!" Ja, ich habe lange studiert, am Ende waren es insgesamt sieben Jahre, weil ich es geliebt habe. Jeden Tag Französisch-Seminare, zwei Auslandsstipendien und eine Stelle als studentische Hilfskraft wollten gelebt werden.

Ich hatte auch ohne Referendariat keine Sorgen, was jetzt werden sollte, ich habe mich beworben für Stellen, die explizit "fließende Französischkenntnisse in Wort und Schrift" verlangten. In der Verwaltung einer Autohaus-Gruppe habe ich meinen ersten Platz gefunden, meine erste Aufgabe dort war, für eine Niederlassung in der Schweiz Umsatzsteuer-Voranmeldungen in französischer Sprache zu "begleiten". Die Sprache war kein Problem, das Verständnis kaufmännischer Abläufe hat sich nach der Methode "learning by doing" ausgebildet. Ich war mir immer sicher gewesen, dass Fremdsprachenkompetenz nicht nur fürs Lehramt taugt, genau so ist es dann auch gekommen. Auch beim Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber waren meine Sprachkenntnisse der entscheidende Faktor. Ein Unternehmen aus der Branche "Flughafenbodengeräte" wollte einen großen französischen Kunden gewinnen, es sollte unbedingt eine Assistentin gefunden werden, die Französisch spricht und schreibt. Es wurde meine neue Aufgabe.

Dass ich mich in diesem Unternehmen von der Assistentin zur Prokuristin entwickeln würde, habe ich zu Beginn wirklich nicht kommen sehen, und es war auch nicht mein Plan. Es ist aber ao gekommen, ich war zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle, die gegenseitige Wertschätzung war riesig und ich war glücklich. Mittendrin hatte ich oft keine Zeit zu verstehen, was passierte, heute nenne ich es "meine Zeit auf der Überholspur".


Erste Veränderung


Gestickt habe ich weiterhin, auch oder gerade nach einem 10-Stunden-Tag mit rauchendem Kopf war Kreuzstich immer "genau das Richtige". Die erste Veränderung geschah, als ich entdeckt habe, wie schön eine Stickerei auch zu einem Kissen verarbeitet werden kann, eben nicht stramm auf eine Platte gespannt mit Bilderrahmen und Glasscheibe davor.

Die Kombination aus Kreuzstich und Nähen war meine erste Weiterentwicklung als Stickerin, die meinen „Handlungsspielraum“ deutlich vergrößert hat. Zu dieser Zeit war der Boom um "handmade" bereits groß, es gab Dawanda als online-Marktplatz für Handgemachtes/DIY, und ich war begeistert von der Idee, meine Schätze dort auch anzubieten. Schrittweise habe ich mich in dieses "rabbit hole" hineingewagt. Neben meinem Beruf hat es zwar nicht die Zeit bekommen, die es immer haben wollte, aber wenigstens war da doch etwas von dem anderen, das mich auch begeisterte ...

Die kreative Welt hat mich nicht losgelassen, und weil es schick war und ich auch wenigstens ein klein wenig mitspielen wollte, habe ich mein Label „Rosa4052“ gegründet, eine Werbeagentur hat meine erste Website gestaltet, ich habe meinen Dawanda-Shop ausgebaut. Kreuzstich war zu "Hobby 2.0" geworden, durchaus ambitioniert, zeitlich sehr eingeschränkt. Es hat aber meinen Wunsch nach Kreativität, nach Handarbeit, nach Freude an Materialien, Mustern, Farben ... erfüllt und war deshalb enorm wichtig für mich.


Zweite Veränderung


Die zweite Veränderung geschah, als die Überholspur endete. Die Situation war vergleichbar zu der nach Beendigung meines Studiums, in der ich entschieden hatte, nicht in den Schuldienst zu gehen. 2012, nach fast zehn Jahren Überholspur, musste ich mich entscheiden, ob ich in einem deutlich veränderten Unternehmensumfeld weitermachen wollte. Ich wollte nicht. Zu dieser Entscheidung nur zwei Stichworte: ausgetauschte Geschäftsführungen, Beratungsgesellschaften im Unternehmen. Ein Wirtschaftsprüfer, der jedes Jahr für den Jahresabschluss die gesamte Auftragsabwicklung und Buchhaltung auf den Kopf gestellt hatte, war nichts dagegen gewesen. Mit Juristen und Vertretern der compliance-Abteilung eines Gesellschafters im Unternehmen gab es plötzlich Unruhe, Nervosität, Angst, Misstrauen ... Das habe ich nicht ausgehalten, und es schmerzt mich tatsächlich heute noch. Die Angebote, in die Unternehmensberatung zu wechseln, oder gar in die Rechtsabteilung des Gesellschafters, die mir beide recht direkt mitgeteilt hatten, dass sie "eine wie mich" gut auf der anderen Seite des Tisches gebrauchen könnten, waren für mich keine Optionen. Eine wie mich? Auf der anderen Seite des Tisches? Ich hatte einen Blick ins Haifisch-Becken werfen dürfen, und das war genau so nix für mich wie damals der Schuldienst. Ich hatte also wieder eine folgenreiche Entscheidung getroffen und musste mir die Frage beantworten, wie es weitergehen sollte.


Pause! Atmen!


Nachdem ich zwei oder drei Bewerbungen geschrieben und zwei oder drei Vorstellungsgespräche geführt hatte, war ich erschöpft und schlecht gelaunt, es war "alles Mist" und ich war immer nur froh, wenn ich wieder draußen war.

Und was hat mein "Hobby 2.0" in der Zeit gemacht? Ich hatte plötzlich deutlich mehr Zeit dafür und genau so plötzlich war es ein "Projekt, an dem ich arbeiten konnte" geworden. Heute bemerke ich die Wörter "Projekt" und "arbeiten", das "Hobby 2.0" war mindestens zu "Hobby 3.0" geworden und hatte noch Potential für viel mehr investierte Zeit. Gleichzeitig war meine berufliche Zukunft weiterhin völlig unklar, ich war schlicht arbeitslos.


Mit einem unerklärlichen Vertrauen habe ich entschieden, mich selbstständig zu machen, mit einem "Stick-Geschäft". Aha, soso ... siehe oben. Ich habe sie alle gehört, die gut gemeinten Ratschläge, die Bedenken, die Befürchtungen, die wohl witzig gemeinte Frage, ob ich schon in der midlife-crisis sei, ich habe das Kopfschütteln gesehen. Trotzdem, Rosa4052 war jetzt ein Unternehmen, mein Unternehmen.


Strukturiert war ich sehr einfach, es gab die Produktion und den Verkauf, alles in einer, in meiner Hand. Startschwierigkeiten hatte ich nicht, ich musste nur das, was schon als kleines Pflänzchen vorhanden war, weiter ausbauen. Was das konkret bedeutet, habe ich wieder "learning by doing" erfahren. Wie mühsam und komplex es werden würde, hatte ich wieder nicht kommen sehen, ich bin erst einmal einfach losgerannt.


Z. B. bin ich mit meinem Angebot, Kreuzstichstickereien in Patchwork-Kissen und -Decken als Modelle für DIY-Bücher zu verarbeiten, bei acufactum vorstellig geworden, bei dem Nischen-Verlag für Kreuzstich und textiles Gestalten. Es entstand eine Kooperation, in 10 Jahren habe ich an 7 Büchern zum Thema „Kreuzstich und Nähen“ mitgewirkt. Zu den ersten sechs Büchern findest Du schon Artikel hier auf dem Blog, für das siebte wird es auch einen geben, bald ...


Irgendwann zwischendrin gab es den nächsten Punkt, an dem ich mich neu orientieren musste: Dawanda hatte von heute auf morgen die Plattform geschlossen, also wirklich ohne Ankündigung von jetzt auf gleich, ich hatte keinen Verkauf mehr! Mein online-Laden war geschlossen, nix ging mehr. Ich war wie alle anderen Verkäuferinnen bei Dawanda völlig ratlos. Als dann Etsy aufgetaucht ist und ehemaligen Dawanda-Verkäuferinnen ein Angebot zum Umzug auf seine Plattform gemacht hat, habe ich nicht lange überlegt und bin umgezogen. Dort bin ich dreizehn Jahre lang geblieben, Rosa4052 ist dort zu einem kleinen-feinen Geschäft für "Unikate mit Kreuzstich" gewachsen.

 

Zurück zu meinem anderen Standbein, zu meinen Büchern. Hier ist der nächste Entwicklungsschritt in Sachen Kreuzstich passiert. Für die Bücher 1 - 4 waren die Stickmuster bei acufactum erstellt worden, ab Buch Nr. 5 habe ich diesen Teil neben dem Entwerfen und Anfertigen der Modelle sowie dem Schreiben der dazugehörigen DIY-Anleitungen ebenfalls übernommen. Diese Arbeit passiert mit einer speziellen Software ausschließlich am Computer, sie ist aber die glücklichste Kombination aus Kreativitäts- und Computer-Arbeit, die ich mir vorstellen kann! Zunächst habe ich ausschließlich Stickmuster für die acufactum-Bücher nach Bild-Vorlagen erstellt, bis ich 2019 meinen ersten Stitch-along organisiert habe, für den ich ein eigenes Stickmuster nur für mich erstellt habe.


Diese Häuser-Zeile war mein erstes eigenes Stickmuster, es begleitet mich bis heute!


Dass es im Rahmen des Stitch-along, den ich damals über Facebook organisiert habe, sehr gut angekommen ist, hat mich motiviert weiterzumachen. Bis heute entwerfe ich meine eigenen Stickmuster, sehr gerne auch immer wieder Häuser!



Stichwort "heute"


Es hat sich schon länger angebahnt, persönliche Lebenserfahrung hatte es wie unter einem Brennglas deutlich gemacht, es ist wieder ein Punkt erreicht, an dem ich mich neu orientiere. Ich habe mich vor einem Jahr schon endgültig von Facebook, Pinterest und Instagram zurückgezogen, diese social-media-Blase war für mich bereits geplatzt. Und vor vier Wochen habe ich auch meinen Etsy-Shop geschlossen. Aha, soso ... Auch wenn das wieder die Frage aufwirft, wie es weitergeht, bin ich erleichtert, nach dem Schritt weiß ich, dass mein Gefühl richtig war: Im online-Haifischbecken war es zu laut, zu grell, zu hektisch, zu fordernd, zu schnell, zu inhaltsarm für meinen Kreuzstich geworden. Und Haifischbecken sind ja bekanntlich nichts für mich ...


Meine Basis, auf der es jetzt weitergeht, ist meine Homepage, inzwischen mit Blog, und am allerwichtigsten meine Kreativpost. Das hat durchaus etwas von "back to basic", allerdings mit zwanzig Jahren Erfahrung mehr und einem geschärften Blick für das, was mir wichtig ist. Ich sticke weiterhin selbst, ich halte den Kreuzstich lebendig, weil er für mich nach wie vor die schönste kreative Ausdrucksform ist! Und ich verarbeite Stickereien weiterhin zu textilen Unikaten, es gibt einfach zu viele schöne Stoffe, um sie komplett zu ignorieren. Dieser Teil von Rosa4052 bleibt also genau so wie er war, allein die Menge an Modellen wird nach und nach etwas zurückgehen, wenn ich konsequent darauf umstelle, dass IMMER eine Stickerei enthalten sein muss. Wirklich neu ist der Weg, auf dem ich Dir die Unikate vorstelle und zum Kauf anbiete, dazu gleich noch mehr Informationen.


Vorher noch das: Auch in Sachen "persönliches Hobby", mit dem Rosa4052 einmal angefangen hat, entwickle ich zurzeit einen neuen Blick. Die Themen "slow stitching" und "EPP" interessieren mich sehr, ich stecke hier schon mit jeweils einem Bein im "rabbit hole". Zum einen sauge ich alles auf, was ich auf einschlägigen Blogs oder social-media-Präsenzen dazu finden kann. Wenn es darum geht, etwas von Hand mit Nadel-Faden-Stoff herzustellen, schaue ich hin. Und ich probiere auch aus, was bisher eher als "nix für mich" eingestuft war. Vielleicht ändere ich meine Meinung tatsächlich doch mal, könnte wirklich sein!


Der Weg, auf dem ich Dich weiterhin über Rosa4052 und den Kreuzstich informieren werde, bleibt meine Kreativpost! Die bleibt auch genau so wie sie war, sie ist immer ein persönlicher Brief an Dich, in dem ich Dir davon erzähle, was bei Rosa4052 vor sich geht. Vielleicht wird der persönliche Anteil noch etwas größer, wenn sich meine neuen Hobbys als nachhaltig erweisen, vielleicht ...

Ganz bestimmt neuer Bestandteil der Kreativpost wird sein, dass ich Dir dort die fertigen Unikate vorstelle. Endlich gibt es dann einen Ort für meine ausführlichen "Produktbeschreibungen", die bei Etsy immer so schnell verschwunden sind, wenn ein Unikat verkauft wurde! Ich habe diese Beschreibungen immer mit viel Sorgfalt und Detailverliebtheit geschrieben, ich habe mir immer viel Mühe damit gemacht. Und dann waren sie oft ganz schnell einfach weg, was ich sehr oft sehr bedauert habe. Ich hätte aber auch nicht weniger schreiben können, es gibt doch immer so viel zu den Sachen zu sagen. Es war ein echtes Dilemma! Jetzt kommen die Produktbeschreibungen in die Kreativpost, wo sie so lange nachgelesen werden können, bis die E-Mail gelöscht wird. Das kann deutlich länger sein als bei Etsy und das freut mich schon mal riesig!

Wie es dann funktioniert, ein Unikat zu bestellen, erkläre ich in der jeweiligen Kreativpost auch, ich habe mir ein System überlegt, das sich nur noch in der Realität beweisen muss ... Aha, soso ... Kurz: Unikate können bestellt werden, die Abwicklung funktioniert nur nicht mehr automatisiert über eine zwischengeschaltete Verkaufs-Plattform.



Handstickerei, besonders der Kreuzstich, ist für mich die schönste kreative Ausdrucksform, Sprache folgt ihr direkt nach!


So stand es am Anfang dieses Artikels über mich. Seit dem habe ich viele Sätze geschrieben, mit der Sprache, die meine persönliche Begeisterung für den Kreuzstich trägt. Sprache kann das so gut wie ein besticktes Kissen, das ist meiner Meinung nach mindestens bemerkenswert. Vor diesem Hintergrund ist es auch noch mal offensichtlich, wie wichtig meine Kreativpost ist.


Sprache ist "immer da", sie kann alles bewirken und ist ein sehr starkes Werkzeug!


Dass neben meiner Muttersprache auch die französische Sprache eine große Rolle für mich spielt, entzieht sich einer "logischen" Begründung, auf jeden Fall war es nicht selbstverständlich oder zwangsläufig. In der Schule habe ich Französisch als dritte Fremdsprache begonnen, obwohl alle davon abgeraten haben, weil ich eine sehr schlechte Latein-Schülerin war. Man hatte mir tatsächlich zu Erdkunde geraten! Erdkunde war nix für mich ... Dass ich einen Leistungskurs Französisch im Abitur mit voller Punktzahl abschließen würde, konnte man ja nicht ahnen ... Dass es dann ein Studium der Romanistik sein sollte, konnte ich auch nur erklären, weil ich am Ende Lehrerin sein würde. Gerade, jetzt beim Schreiben, kommt mir der Gedanke, ob es vielleicht in meiner Familie französischsprachige Verwandte gegeben hat, von denen ich noch nichts weiß? Es wäre dann wie mit meiner Tante, von der ich auch erst später erfahren habe, dass sie sehr viel und sehr begeistert gestickt hat. Wer weiß ...


Der Grund dafür, dass ich auf das Thema Französisch noch mal so ausführlich zu sprechen komme, ist das hier:


Kissen Kreuzstich Text moments brodes
gestickte Momente

Ein Kissen mit in Kreuzstich gestickten, französischsprachigen Gedanken zum Thema Sticken - fasst alles zusammen, was mich bewegt, und deshalb ist es genau richtig als letzter "Satz" in diesem Artikel über mich.


Natascha


Kreuzstich Stern Glück bonheur französisch

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